Anfrage zeigt: Kinder warten im HNO -Bereich monatelang und müssen leiden – SPÖ-Trudenberger & BGM Reisinger appellieren an Schwarz-Balu: „Kümmern wir uns um die Gesundheit unserer Kinder!“
SPÖ -Landesgeschäftsführerin Nicole Trudenberger zeigt sich angesichts der aktuell veröffentlichten Zahlen zu den OP -Wartezeiten für Kinder zutiefst besorgt. Gerade im HNO -Bereich werde sichtbar, dass das oberösterreichische Gesundheitssystem seine Schutzfunktion für Kinder immer weniger erfüllt, so die SPÖ -OÖ -Geschäftsführerin. „Wenn Kinder bis zu einem Jahr auf notwendige Eingriffe warten müssen, dann läuft etwas grundlegend falsch “, so Trudenberger, „für Kleinkinder ist das besonders dramatisch, denn in dieser frühen Lebensphase können nicht behandelte Krankheiten zu Entwicklungsstörungen führen, die das Leben von Kindern langfristig negativ beeinflussen.“ Laut der von Gesundheitsreferentin Christine Haberlander veröffentlichten Daten warten Kinder je nach Krankenhaus bis zu über einem Jahr auf notwendige HNO-Eingriffe. Betroffen sind unter anderem auch Nasenpolypen-Operationen sowie Behandlungen bei Paukenerguss. Die Folgen können von eingeschränktem Hören und erschwertem Atmen bis hin zu massiven Belastungen im Alltag reichen. „Das sind keine Bagatellen, sondern reale Belastungen für Kinder und ihre Familien“, betont Trudenberger.
Lange Wartezeiten auch in Rohrbach
Dominik Reisinger, Bürgermeister von Haslach an der Mühl und Bezirksvorsitzender der
SPÖ Rohrbach kritisiert: „Im Klinikum Rohrbach wartet ein Kind 16 Wochen auf eine
Nasenpolypen -Operation. Das ist kein Versagen der Beschäftigten vor Ort, sondern ein
strukturelles Problem, für das die Landespolitik und das Management Verantwortung
tragen. Wer Kinder so lange warten lässt, nimmt wissentlich gesundheitliche Nachteile in
Kauf. Wir brauchen mehr Personal und kürzere Wartezeiten, damit insbesondere unsere
jüngsten Patientinnen und Patienten rechtzeitig versorgt werden.“
Trudenbergers Appell an Schwarz -Blau ist deutlich: „ Alle Oberösterreicherinnen und
Oberösterreicher, aber insbesondere die Kinder in Oberösterreich, verdienen eine gute
Gesundheitsversorgung und eine rasche Behandlung im Krankheits- oder Verletzungsfall.
Der Versicherungsstatus der Eltern oder der Wohnort darf hier keinen Unterschied machen.“ Schwarz -blau propagiere bei jeder Gelegenheit das Kinderland Nr. 1 und lasse gleichzeitig Kinder in Sachen Gesundheitsversorgung monatelang warten, so die Kritik der SPÖ -Geschäftsführerin . Anstelle von Marketingphrasen brauche es nun wirklich rasche Maßnahmen im Sinne der Gesundheit der oberösterreichischen Kinder.
Rückfrage n: Sabrina Weiermair , 0676/427 3847,