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SPÖ-Vorsitzender Bgm. Reisinger: „Das haben sich unsere Pendler nicht verdient!“

24. Oktober 2016

SPÖ-Vorsitzender Bgm. Reisinger: „Das haben sich unsere Pendler nicht verdient!“

FPÖ-Verkehrsstadtrat Hein empfiehlt der „auf hohem Niveau jammernden“ Bevölkerung im Bezirk Rohrbach den Umstieg auf Bus und Mühlkreisbahn. Am Beispiel Haslach ist das ein bisschen beschwerlich: Mit dem Privat-PKW von der Wohnsiedlung zum Zubringerbus im Ort (der Großteil der Haslacher lebt in zentrumsfernen Siedlungen), Umstieg und Busfahrt zum Bahnhof, Umstieg in den Zug nach Urfahr, Straßenquerung und Einstieg in die Tram. Ergibt in Summe eine noch immer längere Fahrzeit als mit dem PKW, Stauverzögerung eingerechnet, somit eine nach wie vor fragwürdige Alternative zum Auto. Und das gilt für alle Pendlergemeinden des Bezirkes.

Es ist halt symptomatisch für den freiheitlichen Politstil, bei jeder Gelegenheit auszuteilen, kaum selbst in politischer Verantwortung, alles von sich zu weisen. Schuld am Stau haben demnach ihre politischen Vorgänger, der Bund, die ÖBB, die Flüchtlinge und zuletzt gar die Pendler selbst.

Zugegeben, das Leben auf dem Land hat auch seine Qualitäten und Vorteile. Das Pendeln gehört aber nicht dazu. Die Pendler leisten ihren Anteil zur Volkswirtschaft und nehmen dafür Belastungen in Kauf. Ihnen dafür statt Wertschätzung entgegen zu bringen, Bequemlichkeit und „Jammern auf hohem Niveau“ vorzuwerfen, ist beleidigend und demotivierend. Ein unredliches Spiel, bestenfalls geeignet, Vertragspartner und Menschen gegeneinander auszuspielen, fernab sachlicher politischer Lösungskompetenz. Das haben sich unsere staugeplagten Pendler nicht verdient!

Dominik Reisinger, Bgm.
SPÖ-Bezirksvorsitzender

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